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Fazit zur Klausur

Notenspiegel und Kommentar zur Klausur

Die Korrektur der Klausur zur Programmierung und Modellierung ist nun abgeschlossen. Informationen zur Klausureinsicht gibt es hier. Die Lösung zur Klausur und Ihre Note sind ab sofort per UniworX einsehbar.

An dem für uns relevanten Zeitpunkt zum Druck der Klausurhefte gab es über 620 Anmeldungen. Nach vielen kurzfristigen Abmeldungen blieben jedoch nur noch 397 Anmeldungen übrig - deutlich weniger als im Vorjahr. Erfreulicherweise gab es jedoch nicht nur mehr tatsächliche Abgaben (259 Abgaben, 91 Entwertungen, 47 Nicht erschienen), sondern auch absolut mehr erfolgreiche Abgaben: 152. Damit haben 59% der Teilnehmer bestanden (im Vorjahr: 83 / 40%), obwohl wir die Klausur als gleich-schwer und keinesfalls als leichter einstufen würden; auch die Bestehensgrenze wurde unverändert wieder bei 46% der erreichbaren Punkte gezogen.

Notenspiegel der Erstklausur

Kommentare zu den Aufgaben finden Sie in der per UniworX erhältlichen, ausführlichen Lösung zur Klausur. Hier die Highlights:

  • Aufgabe 7 zur Verwendung der Par-Monade überraschte uns: Viele ansonsten sehr schlechte Teilnehmer, konnten sich dank dieser Aufgabe noch über die Bestehensgrenze retten. Viele ansonsten eher gute Teilnehmer haben diese Aufgabe dagegen erst gar nicht mal versucht, obwohl diese auch noch deutlich vorzeitig abgegeben hatten! Da praktisch alles gegeben war, hätte man mit reinem Wissen zu Monaden, aber ohne Spezialwissen zur Par-Monade, und durch etwas Knobelei die Lösungen erraten können - was eben vermutlich einige Teilnehmer getan haben, die sonst wenig wussten.
  • Wenig überraschend war das relativ schlechte Abschneiden der Aufgabe zum Thema "Semantik". Verwunderlich war jedoch, das viele Teilnehmer das gefragte Symbol ⊥ für nicht-terminierende Berechnung nicht angeben konnten, es dann aber in den anderen Aufgabenteilen, z.B. im Hasse-Diagramm, korrekt einzeichneten. Hier fehlte also das Verständnis, was man eigentlich macht.
  • Überraschender war dagegen das schlechte Abschneiden von Aufgabe 3, dem Terminationsbeweis mit Abstiegsfunktion. Entgegen früherer Klausuren war keine sinnlose Funktion gegeben, unter der man sich nichts vorstellen konnte, sondern der in der Vorlesung behandelte konkrete Breitendurchlauf eines Binärbaumes. Obwohl man hier also seine Vorstellung zum Algorithmus und die im ersten Aufgabenteil als Muster praktisch vorgegebene Abstiegsfunktion zur Verfügung hatte, und wir einen solchen Terminationsbeweis für den Tiefendurchlauf bereits in Aufgabe H6-1 geübt hatten, waren offenbar viele Teilnehmer durch diese praktisch orientierte Anwendung des Themas verwirrt.
  • A1-a-(i): Obwohl diese Aufgabe in A11-3b geübt worden war, und die gesuchte Antwort genau gemäß dem Versprechen in H11-3 lautete, haben hier viele Teilnehmer Punkte verschenkt. Schade.
Wie jedes Jahr in jeder beliebigen Informatik-Klausur, zeichnet sich auch dieses Jahr wieder eine deutliche Korrelation zwischen bearbeiteten Hausaufgaben und erzielter Note ab:
Zusammenhang zwischen Hausaufgaben und Klausurnote (ohne den Bonus)

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